Trebbichau an der Fuhne

Die Orte Trebbichau a.d. Fuhne und Hohnsdorf haben einen typischen dörflichen Charakter.

Um das Umfeld wohnlicher und attraktiver zu gestalten, sind in den Jahren des Dorferneuerungsprogrammes von 1997 bis 2003 sehr viele private und kommunale Maßnahmen durchgeführt worden, die viel zur Veränderung des Ortsbildes beigetragen haben, ebenso die umfassende Erneuerung der Straßen in beiden Ortsteilen.

Im Oktober 2003 wurde das Dorfgemeinschaftshaus eröffnet, welches guten Zuspruch im Ort findet.

Im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" des ehem. Landkreises Köthen errang Trebbichau im Jahr 2006 den 4. Platz, im Jahre 2009 wurde wieder erfolgreich teilgenommen.

 




Das kulturelle und gemeinschaftliche Leben im Ort wird von der Ortsgruppe der Volkssolidarität, dem Jugendclub, der Feuerwehr und dem Heimatverein organisiert. Das Osterfeuer, das Heimatfest, das Oktoberfest mit dem Ringreiten, der Halloweenumzug und der Weihnachtsmarkt sind die jährlichen Höhepunkte. An den alljährlichen Arbeitseinsätzen zur Verschönerung der Ortschaft beteiligen sich immer wieder zahlreiche Einwohner.

 





Von Interesse ist auch das am Ort angrenzende Landschaftsschutzgebiet entlang der Fuhne mit seinen Wanderwegen, Wildtieren und verschiedenen Vogelarten. Viele Brachflächen im Ort und am Ortsrand sowie Feldwege wurden mit einheimischen Bäumen bepflanzt. Mit dem Umbau der Trafostation zu einem Vogelhaus wurde ebenfalls etwas für die Natur getan.

 




Die Trebbichauer Kirche


Geschichte:

Hohnsdorf, der ältere Ort, wird erstmalig am 28.12.1156 in einer Urkunde neben den Orten Thurau, Zabitz, Klepzig, Ilbersdorf, Libbesdorf und Reppichau erwähnt. Hohnsdorf nannte man zu dieser Zeit "Hunddisdoppe", später "Hunoldistorp", schließlich "Hunstorp". In Hohnsdorf befindet sich eine der ältesten Kirchen im Landkreis Anhalt-Bitterfeld. Die Walburgis-Kirche wird laut Chronik schon im 11. Jahrhundert als Mutterkirche der Ortschaften entlang der Fuhne erwähnt.

Trebbichau an der Fuhne wird erstmals 1484 erwähnt. Die Familie der Krosigks, die bis 1748 in Hohnsdorf ansässig waren, überlassen 1484 Hans, Claus, Kurt, Drewes von Trotha eine Mühle zu Trebbichau mit Dorfstätten und Gerichten.

Zwischen den Orten Hohnsdorf und Trebbichau an der Fuhne befand sich noch Wachau oder Wagau, das 1589 noch 4 Hausbesitzer hatte.

Am 20.05.1950 erfolgte im Gasthaus von Hohnsdorf der Zusammenschluss beider Orte.




Zahlen und Fakten

Ortsteile:
Hohnsdorf und Trebbichau

Fläche:         422 ha
Einwohner:  336 EW


amt. Ortsbürgermeister:
Herr Carsten Bartz

Büro:
Hohnsdorf
Dorfstraße 2 
06369 Südliches Anhalt 

Sprechstunden:
nach Bekanntmachung und Vereinbarung Tel. 034975 21657

Besucherzähler:
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